Das Käthe-Kollwitz-Museum bietet während seines Umzuges eine digitale Stadttour der besonderen Art an! KÄTHE TO GO ermöglicht, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz' Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren.
LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt, sie pulsieren voller Geschichten, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION, kuratiert von Michelle Houston, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung, Gentrifizierung, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? Teilnehmende Künstler: 2501, Aniruddh Mehta, Banksy, Blek le Rat, Bordalo II, Carlos Mare aka Mare139, Chop ’em Down Films, Crash, Dan Witz, Daze, Drew.Lab_One, Elfo, Evol, HA Schult, HOGRE, Isaac Zavale, James Reka, Jaune, Jazoo Yang, Joel Daniel Phillips, Johannnes Mundinger, Jordan Seiler, Kenny Scharf, Lady Pink, Liviu Bulea, Martha Cooper, Matthew Grabelsky, MILLO, Moses & Taps, Nika Kramer, Octavi Serra, Owen Dippie, OX, PAINTING DHAKA Project, Paradox, Rocco and his brothers, Sebas Velasco, Shepard Fairey, Stephanie Buer, Stiftung Berliner Mauer, Stipan Tadić, Susanna Jerger, Tats Cru, THE WA, Vhils und Zhang Dali. LOVE LETTERS TO THE CITY 14. September 2024 – 30. Mai 2027 URBAN NATION
Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich auf mehr als 1000 Quadratmetern mit rund 250 ausgestellten Arbeiten aus Malerei, Grafik, Fotografie, Architektur und den Künstler*innen-Archiven.
Aus dem stillgelegten Flughafen Tegel erwacht auch dieses Jahr wieder ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur zum Leben! Ab Juni 2025 öffnet die Modellfläche TXL erneut ihr Gate – für Clubkultur, kreative Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse. Wo früher Flugzeuge abhoben, wird nun ein einzigartiger Raum für Musik und urbane Visionen weiterentwickelt. Nun sucht die Clubcommission einen geeigneten Betreiber:innenakteur. In einer Zeit zunehmender städtischer Verdichtung und ansteigender Gewerbemieten öffnet die Modellfläche TXL erneut ihre Tore, um öffentlich zugängliche Räume für Clubkultur zu schaffen und zu bewahren. Seit 2023 steht auf dem Gelände des ehemaligen Catering-Gebäudes eine Open-Air-Fläche für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Clubcommission ausgeweitet: Ein neuer Betreiber:innenakteur soll die Außen- und Innenbereiche langfristig für Kunst und Clubkultur nutzen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Betriebsmodells für ein interdisziplinäres Zentrum für Clubkultur mit Nutzungen sämtlicher Kultursparten und Akteur:innen der Urbanen Praxis. Der Flughafen Tegel war 46 Jahre lang ein zentraler Verkehrsknotenpunkt – zunächst als Tor nach West-Berlin, später als Hauptstadtflughafen. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende markante Catering-Gebäude („Gebäude I“) aus den 1960er Jahren, bekannt für seine ikonische orangefarbene Architektur, ist heute einer der wenigen kulturellen Standorte im Entwicklungsgebiet Urban Tech Republic. Umgeben von Flächen, die für Forschung, Industrie oder Erholung gedacht sind, soll auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens das fast 3.700 Quadratmeter große Gelände erneut für vielfältige inklusive Veranstaltungsformate wie Live-Musik, Tanzveranstaltungen, Performances, Filmvorführungen, Workshops und Theateraufführungen zur Verfügung stehen. Ab Ende 2025 soll erstmals auch ein Teil des Innenbereichs hinzukommen, um ganzjährig nutzbare clubkulturelle Räume zu schaffen. Vom 17. April bis 17. Mai 2025 haben erfahrene Veranstalter:innen aus Berlin die Chance, sich für die Bespielung der Modellfläche TXL zu bewerben. Der Betrieb ist zunächst für mindestens drei Jahre bis Mitte 2028 geplant, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Eine unabhängige, fünfköpfige Jury aus Expert:innen der Clubkultur und Urbanen Praxis wählt das passende Betreiber:innenkollektiv aus, das im Juni 2025 bekannt gegeben wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ganzheitliches, wirtschaftlich tragfähiges Konzept, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich umfasst und bis Ende 2025 für die folgenden Jahre ausgearbeitet wird. Alle Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website txl.clubkultur.berlin zu finden. Die Entwicklung der Modellfläche TXL wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Prozess wird umgesetzt von der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit der Kulturraum Berlin gGmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin„Das ehemalige Flughafengelände Tegel entwickelt sich weiter zu einem lebendigen, vielseitigen Kulturquartier. Mit der Modellfläche TXL entsteht ein einzigartiger Ort, der Clubkultur, Kunst und urbane Praxis verbindet. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt dieses Vorhaben, um kulturelle Vielfalt von Anfang an in die Stadtentwicklung einzubinden und einen neuen, offenen Kulturraum für Berlin zu schaffen.“ Emiko Gejic, Pressesprecherin Clubcommission Berlin e.V.„Die Berliner Clubkultur lebt von Freiräumen – und genau solche Räume müssen aktiv gesichert und neu geschaffen werden. Die Umnutzung des Areals der ehemaligen Cateringgebäudes für kulturelle Zwecke trägt dazu bei, Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns, dass dieses Projekt fortgesetzt wird und wir gemeinsam mit unseren Partner:innen ein nachhaltiges Modell für Clubkultur und Urbane Praxis gestalten können.“ Dr. Yann Kersaint, Co-Koordination Berliner Projektfonds Urbane Praxis / Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung „In Zeiten von Ressourcenknappheit und Raummangel ist es für die Berliner Kulturlandschaft besonders wichtig, nicht-kommerzielle Kulturorte zu entwickeln und sie für Berliner*innen zugänglich zu machen. Die Modellfläche TXL steht für eine moderne und einzigartige Form der Kulturellen Stadtentwicklung mit Strahlkraft in die ganze Welt. Wir freuen uns mit diesem Modellprojekt, Kulturakteur:innen auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen zu können." TXL im Steigflug – Ein neuer Abschnitt für die Clubkultur Start: Juni 2025 Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel (TXL)
„Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Dafür kooperiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge mit der weißensee kunsthochschule berlin, die im Jahr 2026 ihr 80. Jubiläum feiert. 1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet, steht die Hochschule für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. Als Hochschule für angewandte Kunst versteht sich Weißensee seinerzeit als Pendant zu einer Kunstakademie. Die „Angewandten“ setzen im alltäglichen Leben an: Hier ist die Not in der kriegszerstörten Stadt am größten. Alle Künste – Malerei, Plastik, Grafik, Bühnenbild, Mode und Textil, Keramik und industrielle Gestaltung – beziehen sich auf die Architektur und die Lebenswelt. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute. Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee 16. April 2026 – 22. Februar 2027 Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Jubiläumsausstellung mit den diesjährigen Paper Art Award Gewinner:innen: Dirk Krecker, Inka Bell und Hideaki Yamanobe sowie Astrid Busch, Christiane Feser, Cem Bora, Goekhan Erdogan, Harriet Groß, Hendrik Czakainski, Justina Moncevičiūtė, Sang Mi Lee, Philipp Hölzgen und Xenia Lesniewski.
Echoes in the Future Perfect Tense. Die internationale Gruppenausstellung After Memory reflektiert, wie wir in Zukunft erinnern und vergessen werden.
Arvin Artas erste Einzelausstellung greift Motive der Fankultur und Videospiele aus den frühen 2000er Jahren auf, um Verbindungen zwischen der Militarisierung nach 9/11 und der heutigen politischen Lage in Deutschland herzustellen.
Mit GLIMMER bringt die janinebeangallery Werke Andrea Damps aus den Jahren 2015 bis 2017 mit neuen Arbeiten von 2026 zusammen. Es entstehen vielschichtige Bildwelten, deren Erscheinung sich mit Licht, Entfernung und Dauer der Betrachtung verändert.
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Ab September 2026 zeigt der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) an seiner Fassade eine neue, eigens produzierte Arbeit der Guerrilla Girls. Seit über 40 Jahren agiert das renommierte Künstlerinnenkollektiv sowohl innerhalb als auch außerhalb institutioneller Kontexte und deckt dabei Ungleichheiten in Bezug auf Gender und Race im internationalen Kunstbetrieb und darüber hinaus auf.
Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München).
Ausgehend von der Beobachtung, dass der „Osten“ verstärkt als kulturelle, ästhetische und politische Projektionsfläche dient, thematisiert das mehrteilige Ausstellungs-, Diskurs- und Publikationsprojekt die ideologischen Zuschreibungen, die sich an die Begriffe „Ost“ und „West" knüpfen.
Mit A Bug’s Life von Arash Nassiri präsentiert Fluentum die erste institutionelle Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers in Deutschland. Im Mittelpunkt steht der gleichnamige Film, ergänzt durch eine Serie neuer Arbeiten.
Mit NIGHT präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies van der Rohe-Gebäude. Seit den frühen 1990er-Jahren zählt Maurizio Cattelan (*1960 in Padua) zu den prägenden Stimmen der internationalen Gegenwartskunst. Seine Arbeiten greifen vertraute Bilder auf, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind, und verschieben deren Bedeutung durch minimale, oft irritierende Eingriffe. Dabei widmet sich Cattelan Themen, die gesellschaftlich, historisch oder emotional besonders aufgeladen sind: Religion, Kindheit, Autorität und generationsübergreifende kollektive Traumata. Mit einer Bildsprache, die zwischen Ironie, Provokation, Überzeichnung und formaler Reduktion oszilliert, hinterfragt er etablierte Narrative und eröffnet neue Perspektiven auf Erinnerung, Glauben und gesellschaftliche Machtstrukturen. Mit NIGHT kehrt Maurizio Cattelan nach Berlin zurück – zwanzig Jahre nachdem er die 4. Berlin Biennale mitkuratierte. Die Ausstellung vereint Schlüsselwerke wie Him (2001), Novecento (1997), La Rivoluzione Siamo Noi (2000) und das von Günter Grass’ Die Blechtrommel inspirierte Untitled (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eigens für die Neue Nationalgalerie entwickelte ortsspezifische Installation. Mit dieser neuen Auftragsarbeit greift Cattelan behutsam in die räumliche Ordnung des Hauses ein, verändert so die Art und Weise, wie das Gebäude genutzt und erlebt wird, und eröffnet neue Formen der Begegnung. Vertraute Ausstellungsformen treten zugunsten einer Präsentation zurück, die von Aufmerksamkeit, Reflexion und gemeinsamer Erfahrung geprägt ist. Dadurch verschieben sich die Beziehungen zwischen Werk, Publikum und Architektur. Die von Mies van der Rohe entworfene Neue Nationalgalerie in Berlin bildet hierfür einen besonderen Resonanzraum. Ihre ikonische Architektur wird nicht nur zum Ausstellungsort, sondern selbst zum aktiven Bestandteil der Inszenierung und prägt maßgeblich die Wahrnehmung und Erfahrung der gezeigten Arbeiten. In Berlin präsentiert, entfaltet sich NIGHT in einem deutschen Kontext, der von vielschichtigen historischen Erfahrungen und fortwährenden Prozessen des Erinnerns geprägt ist. Während gesellschaftliche Narrative über Generationen hinweg immer wieder neu befragt werden, tritt Cattelans Werk in ein Spannungsfeld ein, in dem Bilder, Symbole und Formen der Repräsentation weiterhin aktiv verhandelt werden. MAURIZIO CATTELAN. NIGHT wird kuratiert von Lisa Botti, Kuratorin an der Neuen Nationalgalerie, mit Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie, in enger Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan. Klaus Biesenbach erklärt: „Als jemand, der in Deutschland geboren wurde und den Großteil seines Erwachsenenlebens im Ausland verbracht hat, hatte Maurizio Cattelans Werk für mich immer schon eine sehr deutsche Leseart. Him bezog sich für mich auch auf den Kniefall von Willy Brandt, Little Drummer Boy erinnerte mich an die Blechtrommel und natürlich war Joseph Beuys‘ Filzanzug eine meiner ersten Begegnungen mit der Kunstwelt, da ich nur wenige Kilometer von Beuys‘ Wirkungsstätte entfernt aufgewachsen bin. Nun werden wir Cattelans Werk in Berlin erleben – in jener Stadt, die in meiner Vorstellung auf seltsame Weise bereits der gedankliche Ursprung vieler dieser Werke war. Und selbst dieses Gebäude, der Mies-Bau, den viele als Tempel bezeichnen, wird nun als Kirche zu einem Teil und Gegenstand dieser Ausstellung.” Lisa Botti ergänzt: „Diese Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Maurizio Cattelan über einen längeren Zeitraum hinweg. Dazu gehörten wiederholte Besuche in Berlin sowie ein fortlaufender Austausch über die Neue Nationalgalerie und ihren historischen Kontext. Speziell für diesen Ort konzipiert, vereint die Ausstellung bestehende Werke und neue Auftragsarbeiten, die unmittelbar auf ihren Standort Bezug nehmen. Der Titel NIGHT („Nacht“) verweist auf einen Zustand, in dem Dinge nicht unbedingt verborgen sind, sondern auf andere Weise wahrgenommen werden. Im gedämpften Licht des Abends können vertraute Formen fremd erscheinen, während zuvor übersehene Details plötzlich in den Fokus rücken.“ Der Preis der Nationalgalerie, im Jahr 2000 von den FREUNDEN der Nationalgalerie initiiert, hat sich in den vergangenen 25 Jahren als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland etabliert und würdigt Künstler*innen, die die nationale und internationale Kunstlandschaft nachhaltig prägen. 2026 tritt der Preis der Nationalgalerie mit dem Umzug in die Neue Nationalgalerie in eine neue Phase ein und bietet eine*r Künstler*in die einmalige Gelegenheit, eine fokussierte und ambitionierte Ausstellung in der ikonischen Glashalle zu realisieren. Das Format spiegelt den Anspruch der Nationalgalerie wider, bedeutende Kunst nach Berlin zu bringen. „Wir freuen uns sehr, Maurizio Cattelans Werk im Rahmen dieses neuen Kapitels des Preises zum ersten Mal in Berlin in dieser Tiefe zu zeigen“, so Christian Kohorst, Vorsitzender der FREUNDE der Nationalgalerie. „Künstler*innen einem neuen und breiteren Publikum zugänglich zu machen, ist genau das, worum es beim Preis der Nationalgalerie geht – und dies ergänzt unsere kontinuierliche Förderung aufstrebender Positionen durch Ankäufe, Auftragsarbeiten, Ausstellungen und Bildungsprogramme.“ Die Jury für den Preis der Nationalgalerie 2026 setzt sich zusammen aus Emma Lavigne (Direktorin der Pinault-Sammlung, Paris) und Sam Keller (Direktor der Fondation Beyeler, Basel) sowie Klaus Biesenbach (Direktor der Neuen Nationalgalerie). Neben den Jurymitgliedern waren auch die Kurator*innen der Nationalgalerie und die Mitglieder der FREUNDE der Nationalgalerie vorschlagsberechtigt. Die Ausstellung im Rahmen des Preis der Nationalgalerie wird ermöglicht von den FREUNDEN der Nationalgalerie und gefördert durch BMW. Maurizio Cattelan - NIGHT 10. September 2026 – 7. März 2027 Neue Nationalgalerie
„Ryuichi Sakamoto. seeing sound, hearing time“ im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte. Seit den 2000er-Jahren entwickelte er dreidimensionale Klangräume, oft in Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen wie Shiro Takatani und Carsten Nicolai oder dem Filmemacher Apichatpong Weerasethakul. „Ryuichi Sakamoto. seeing sound, hearing time“ zeigt sieben Werke in fünf großformatigen Installationen und eröffnet zur Berlin Art Week. Die Ausstellung rückt die Schnittstelle von Klang und Kunst ins Zentrum, die seit seiner Gründung vor 30 Jahren ein Markenzeichen des Hamburger Bahnhof ist. Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zeigt auf rund 1.500 Quadratmeter in den Rieckhallen sieben Werke in fünf großformatige Installationen des Komponisten und Künstlers Ryuichi Sakamoto. „IS YOUR TIME“ (2017), in der ein durch den Tsunami 2011 zerstörtes Klavier zum Objekt für Klänge wird, beruht auf digital umgewandelten seismologischen Daten von Erdbeben weltweit in Echtzeit. Weitere Installationen sind ausgehend von seinem Album „async“ (2017) in enger Kooperation mit dem Künstler Shiro Takatani und dem Filmmacher Apichatpong Weerasethakul entstanden. Zwei Filme von Carsten Nicolai in der Ausstellung verwenden Musik des letzten Albums „12“ von Sakamoto, ein Klangtagebuch, das er 2021 bis 2022 aufgenommen hat. Ryuichi Sakamoto (1952-2023) war ein Komponist, Produzent und Künstler, geboren in Tokio. 1978 debütierte er mit dem Album „Thousand Knives“ und war Mitbegründer der legendären Techno-Gruppe Yellow Magic Orchestra. Sein vielfältiges Schaffen umfasst Popalben, viele klassische Werke, zwei Opern und fast 45 Original-Film- und TV-Soundtracks. Für seine Filmmusik erhielt er zahlreiche renommierte Auszeichnungen, darunter einen Oscar, zwei Golden Globes und einen Grammy. Auch in der Kunstwelt war Sakamoto aktiv: Seine Arbeiten wurden weltweit in Museen gezeigt (Seoul, 2018; Peking, 2021; Chengdu, 2023–2024; Tokio, 2024–2025; Phuket, 2026; Hong Kong 2026). Als Aktivist engagierte er sich jahrzehntelang für Umweltschutz und Weltfrieden. Er gründete die Organisation „more trees“ zur Waldrettung und das „Tohoku Youth Orchestra“, um die Opfer des Tohoku-Erdbebens durch Musik zu unterstützen. Sakamoto starb am 28. März 2023. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof. 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt: Acht Sonderausstellungen, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13.–15.11., an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhof, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano. Ryuichi Sakamoto. seeing sound, hearing time 11. September 2026 – 20. Juni 2027 Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Mit der Ausstellung Nicht alle Reisenden folgen Wegen – Humanität als Praxis kommt die 36. Bienal de São Paulo nach Berlin ins Haus der Kulturen der Welt (HKW). Zum ersten Mal überhaupt findet damit eine der ältesten und bedeutendsten Kunstbiennalen auch in Deutschland statt. Die speziell für Berlin konzipierte Edition präsentiert eine eigenständige Konstellation künstlerischer Positionen, darunter neu entwickelte, adaptierte und ortsspezifische Arbeiten. Ausgehend von Conceição Evaristos Gedicht ‚Da calma e do silêncio‘ (‚Über Ruhe und Stille‘), in dem sie schreibt: ‚Nicht alle Reisenden / folgen Wegen. / Es gibt verborgene Welten, / in die nur die Stille / der Poesie vordringt.‘, begreift die Ausstellung das Zuhören als einen wesentlichen Aspekt einer Praxis der Humanität. Durch ein solches intensives Einstimmen kann es gelingen, sich für Beziehungen zu öffnen, in Relation zu treten – mit anderen Wesen, auch mit Landstrichen und Wasserläufen, mit den über viele Generationen reichenden Herkünften, die wir in uns tragen – und Räume des Zusammenlebens und der Fürsorge zu schaffen. Dieser Begriff der Relation verbindet nicht nur die Städte São Paulo und Berlin, sondern insbesondere die jeweiligen Ausstellungsorte miteinander. Entworfen als modernistisches Wahrzeichen, befindet sich Oscar Niemeyers Biennale-Pavillon in São Paulos Ibirapuera-Park, der von den Wassern des Córrego do Sapateiro geprägt ist. Das aus derselben Epoche stammende Gebäude des HKW, die von Hugh Stubbins entworfene ehemalige Kongresshalle, liegt am Rande des Berliner Tiergartens am Ufer der Spree. Beide Orte bilden poröse Schwellen zwischen Architektur und Landschaft, Innerem und Äußerem, menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten. Hier gewinnt die zentrale Ausstellungsmetapher des Ästuars – des Mündungsgebiets eines Flusses – besonders an Bedeutung: als ein Schauplatz, an dem sich unterschiedliche Gewässer begegnen und der durch Kultivierung, Wechselbeziehungen, Gegenseitigkeit und geteilte Verletzlichkeiten die Lebensgrundlage für eine Vielzahl an Lebewesen bildet. Die Ausstellung denkt Humanität als Verb – als eine lebendige Praxis, die eine Neuaushandlung und den Abbau von vorherrschenden Asymmetrien ermöglichen kann. In ihren Installationen, Performances, Soundarbeiten, Erzählungen und räumlichen Interventionen setzen sich die teilnehmenden Künstler*innen kritisch mit den politischen und kolonialen Vermächtnissen auseinander, die in die Moderne eingelagert sind. Dabei artikulieren sie – von São Paulo bis nach Berlin und darüberhinaus – Formen des Widerstands gegen Entmenschlichung, Raubbau an der Natur und monokulturelles Denken. Zugleich kultivieren die Arbeiten Gesten der Fürsorge, des Kümmerns und des Füreinandereinstehens, die über das Menschliche hinausreichen und sich auf tierisches und pflanzliches Leben, auf Erinnerung und Geist erstrecken. Schönheit tritt hier in Erscheinung als eine politische Kraft, die verwurzelt ist im Gewöhnlichen, im Zerbrochenen und im Unvollendeten. Nicht alle Reisenden folgen Wegen – Humanität als Praxis ist eine Einladung, sich auf die Suche nach den Spuren einer solchen Praxis zu begeben. Welche Pfade schlagen wir dabei ein? Auf welche Weise können wir es uns erlauben, vom Weg abzuweichen, die Straße hinter uns zu lassen, in die Irre zu schweifen, uns zu verlieren und andere Welten zu finden? Mit mehr als 30 internationalen Künstler*innen aus einem weitgefassten Spektrum von Praxen bildet die Berlin Edition eine komprimierte Version der 36. Bienal de São Paulo. Die Ausstellung ist ein Plädoyer für Freude, für die Kraft der Imagination und für das Träumen, nicht als Eskapismus, sondern als lebendige Formen der Konjugation von Humanität. Mit: Malika Agueznay, Akinbode Akinbiyi, Leo Asemota, Maria Auxiliadora, Aline Baiana, María Magdalena Campos-Pons, Rebeca Carapiá, Manauara Clandestina, Christopher Cozier, Gervane de Paula, Théodore Diouf, Juliana dos Santos, Cevdet Erek, Theo Eshetu, Tanka Fonta, Forensic Architecture, Laila Hida, Lynn Hershman Leeson, Mao Ishikawa, Julianknxx, Lidia Lisbôa, Mohamed Melehi, Emeka Ogboh, Olu Oguibe, Alberto Pitta, Edival Ramosa, Ana Raylander Mártis dos Anjos, Ming Smith, Sérgio Soarez, Chaïbia Talal, Wolfgang Tillmans Konzipiert von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung zusammen mit den Ko-Kuratorinnen Alya Sebti, Anna Roberta Goetz und Thiago de Paula Souza, der Ko-Kuratorin-at-large Keyna Eleison, der Strategie- und Kommmunkationsberaterin Henriette Gallus und den stellvertretenden Ko-Kurator*innen André Pitol und Leonardo Matsuhei. Die Berlin Edition wird kuratiert von Alya Sebti. Nicht alle Reisenden folgen Wegen – Humanität als Praxis 36. Bienal de São Paulo, Berlin Edition 12. September 2026 - 6. Dezember 2026 Haus der Kulturen der Welt (HKW)
Vintage Paper Berlin ist eine kuratierte Messe für Antiquariat, Fotografie und Kunst auf Papier. Internationale Aussteller:innen zeigen seltene Fotobücher, Vintage-Prints, Grafiken und künstlerische Editionen auf Papier.
Tacita Dean , Thomas Demand , Olafur Eliasson , Henrik Håkansson und Tomás Saraceno kehren zurück zum Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart : In den frühen 2000er Jahren hatten sie Ateliers in angrenzenden Lagerhäusern. Diese Relikte der Berliner Industriegeschichte wurden 2003–04 teilweise in das Museumsgebäude integriert. 20 Jahre später treffen sich die fünf Künstler*innen anlässlich des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhofs und zeigen in der Gruppenausstellung „Next Door“ neue und großformatige Werke. Das Wiedersehen bringt unterschiedliche künstlerische Werdegänge zusammen, die an diesem gemeinsamen Arbeitsort ihren Ausgangspunkt nahmen. Für die Gruppenausstellung „Next Door“ im Hamburger Bahnhof arbeiten Tacita Dean und Bruce Nauman an einem neuen Film, der sich auf Naumans ortspezifische Installation „Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ (1984/2010) am Ende der Rieckhallen bezieht. Thomas Demand lässt Pavillons mit großformatigen Fotografien durch den Raum schweben. Olafur Eliasson übersetzt Audiowellen in visuelle Phänomene, indem sich überblendende Lichtkreise auf eine Klangkomposition reagieren. Henrik Håkanssons Videoinstallation untersucht ökologische Systeme anhand einer Choreographie des Flügelschlags eines Schmetterlings. Tomás Saraceno zeigt erstmals seit über 15 Jahren die Installation „14 Billions (Working Title)“ sowie eine fortlaufende Recherche zu Spinnennetzen und wie aus Spinnenangst (Arachnophobie) Spinnenliebe (Arachnophilie) wird. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof . 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt: Acht Sonderausstellungen , eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13.–15.11. , an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhofs , herausgegeben von Silvana Editoriale Milano . Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil , Direktor des Hamburger Bahnhofs – Nationalgalerie der Gegenwart , und Ulya Soley , Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart . Unterstützt wird sie von den Hamburger Bahnhof International Companions e.V. Beitragsbild: Tacita Dean, The Wreck of Hope, 2022 © Tacita Dean, Pinault Collection, Tadao Ando Architect & Associates, Niney et Marca Architectes, agence Pierre-Antoine Gatier / Aurélien Mole Next Door ab 9. Oktober 2026 (Eröffnung: 8. Oktober 2026 , 19 Uhr) Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Markiertes Test-Event fuer den Freigabevermerk (P-D2, submitted).
Markiertes Test-Event fuer E-14 (published).
Kurztext vor der Aenderung.
Markiertes Test-Event fuer den Zitat-Stil (E-1, Regel 106).
Markiertes Test-Event fuer die Bildbeschnitt-Regel (R-27, Regel 106).
Kurztext fuer den Sprung-Beweis 1788774334139
Markiertes Test-Event fuer den Stapel-Sprung (N1-P4).
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Am 7. April 2028 wird im Pei Bau des Deutschen Historischen Museums auf 560 Quadratmetern die Ausstellung „Porträts der deutschen Geschichte“ (Arbeitstitel) eröffnen. Im Zentrum der Ausstellung stehen herausragende Porträts historischer Persönlichkeiten und vor allem Werke, die einen hohen Eigenwert besitzen und von emblematischer Wirkungskraft sind. Die ausgestellten Porträts werden dabei möglichst vielfältig sein, sowohl was die Dargestellten wie auch die Formate anbetrifft. Fürsten, Staatsmänner und -frauen, entscheidende Personen aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur usw. werden vertreten sein, aber auch unbekannte Menschen, wenn von ihnen packende Porträts überliefert sind. Aus der Begegnung mit den Porträts sollen sich Türen in die Geschichte öffnen. Dabei soll die Vielfalt der in Deutschland heute und in der Vergangenheit lebenden und wirkenden Menschen zum Ausdruck kommen: Personen der verschiedenen politischen Spektren von rechts bis links, Opfer, Täter, Vertriebene und Flüchtlinge, Bäuerinnen und Bauern, Studierte, Einwanderer, Migranten, Protestanten, Juden und Katholiken, Homosexuelle usw. Die Porträts in den reichen Sammlungen des DHM bilden dabei den Grundstock: Die eigenen Bestände bieten zahlreiche ebenso herausragende wie vielseitige Porträts, die sich aus der lange zurückreichenden Sammlungstätigkeit des Museums speisen und nun zum ersten Mal in ihrer Fülle gezeigt werden können. Gleichzeitig wird die Ausstellung durch Exponate aus anderen Sammlungen und Museen erweitert und ergänzt. Das Gebot der Vielfalt und Abwechslung betrifft auch die Formate und Medien. Unterschiedliche Gattungen sollen versammelt werden, von Video-Installationen und Karikaturen, Hologrammen, Fotos, Zeichnungen, Medaillen, Münzen, Geldscheinen, Briefmarken bis hin zu Ölgemälden, Büsten und Standbildern. Die Ausstellung soll ein vertieftes Bewusstsein für die Bedeutung der in Deutschland lebenden Menschen entwickeln, die unter allen möglichen Umständen und in allen möglichen Rollen die deutsche Geschichte im Großen und Kleinen geprägt haben. Die Ausstellung wird von Julia Voss und Christopher Clark kuratiert. Porträts der deutschen Geschichte Ab dem 7. April 2028 Deutsches Historisches Museum