Projektionen auf den Osten
Ausgehend von der Beobachtung, dass der „Osten“ verstärkt als kulturelle, ästhetische und politische Projektionsfläche dient, thematisiert das mehrteilige Ausstellungs-, Diskurs- und Publikationsprojekt die ideologischen Zuschreibungen, die sich an die Begriffe „Ost“ und „West" knüpfen.
Eröffnung: Mittwoch, 9. September, 18:00 Uhr Mit Anca Benera & Arnold Estefán, Pavel Brăila, Maksym Khodak, KwieKulik, Helmar Lerski, Maria Lisogorskaya, Shlomo Pozner, Xavier Robles de Medina, Maya Schweizer, Andrzej Steinbach, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Mikhail Tolmachev, Jasmin Werner, Anastasiya Yarovenko, u. a. Kuratoren: Fabian Bechtle, Leon Kahane Projektleitung: Arkadij Koscheew Internationale Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen setzen sich mit historischen und gegenwärtigen Konfliktlinien auseinander – von der DDR-Erinnerungspolitik über Antisemitismus und postsozialistische Transformationen bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unsere Gegenwart strukturiert. Begleitend zu zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon führen eine Publikation sowie eine Projektwebseite die künstlerischen Positionen, Forschungsperspektiven und Diskursbeiträge zusammen. Ein umfangreiches Diskursprogramm vertieft die inhaltlichen Fragestellungen zusätzlich. Weitere Infos unter www.projektionen-auf-den-osten.org Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.