Susanne Britz, jüngstes Mitglied des Trägervereins der Galerie, Xanthippe e.V., schließt mit der Kuration der Ausstellun
Überdeutlich und mit versteckter Ironie transformieren die Künstlerinnen Susanne Britz und Mia Hochrein Alltagsobjekte in pseudowissenschaftliche und pseudofaktische Kontexte. Diese skulpturalen Behauptungen entpuppen sich bei näherer Betrachtung als surreale Bedeutungsverschiebungen. Mia Hochrein verwendet bevorzugt textiles Material: Die Vorhänge einer verlassenen Wohnung, abgelegte Arbeitskittel, die Schlafanzüge aus dem Erbe ihrer Mutter. Sie belauscht diese Stoffe eines Lebens, transformiert sie in eine neue Erzählung und rettet so ihren Wert und ihre Bedeutung. Susanne Britz installiert ihre Laboranordnungen in einem Crossover mit fotografischen und zeichnerischen Elementen mit dem für ihre Handschrift typischen Witz und verblüffender Poesie.
Petersburger Straße 76 A, 10249 Berlin