Mats Bergquists monochrome Arbeiten sind Reflexionen über Licht und Dunkelheit, Fülle und Leere.

24. April 2026 · Wichtendahl Galerie, Charlottenburg · Vernissage

Mats Bergquists monochrome Arbeiten sind Reflexionen über Licht und Dunkelheit, Fülle und Leere.

Am Rand des Farbspektrums liegt die Farbe Violett. Für uns unsichtbar setzt sich das Spektrum darüber hinaus jedoch fort. In seiner Serie „oltre il viola“ beschäftigt sich Mats Bergquist mit dieser für uns nicht wahrnehmbaren Farbe: Dunkle monochrome Arbeiten mit teils matten, teils glänzend-atmosphärischen Oberflächen, die das Licht auf subtile Weise absorbieren und reflektieren. Sie bewegen sich in der Spannung zwischen Malerei und Objekt, zwischen Materialität und Immaterialität. Es sind Reflexionen über Licht und Dunkelheit, Fülle und Leere. In ihrer Konzentration strahlen sie eine meditative Stille aus, laden uns ein, in die Tiefe des Farbraums einzutauschen. Mats Bergquist arbeitet in der Technik der Enkaustik. Hierbei bespannt er den Bildträger aus Birnenholz mit einem Leim getränkten Leinengewebe, trägt Gips, mineralhaltige Farbpigmente und Wachs in Schichten auf, die immer wieder abgeschliffen, neu aufgetragen und poliert werden bis undurchsichtige, matt schimmernde helle oder dunkle Farbflächen entstehen.

Carmerstr. 10, 10623 Berlin

Wichtendahl Galerie, Charlottenburg