Die „48 Portraits“ von Gerhard Richter gehören zu den kanonischen Werken der westdeutschen Nachkriegskunst.
Heinrich Miess begann zu Beginn der 2000er Jahre, Material zu den „48 Portraits“ zu sammeln. Seit den 1980er Jahren war er als Lithograph und Drucker an der Produktion zahlreicher Editionen und Kataloge Gerhard Richters beteiligt. Als Nicht-Wissenschaftler, gleichwohl im Besitz intimer Kenntnisse über die Werkzusammenhänge und den Ursprung der Biografien der dargestellten Männer, schlug Miess einen Weg ein, auf welchem er der aleatorischen Ikonografie Richters eine eigene, ebenso freie literarische Forschung zur Seite stellte. Das Ergebnis liegt nach 15-jähriger Recherche und dreijähriger Arbeit am eigentlichen Werk jetzt in Buchform vor. Heinrich Miess liest aus seinen neu erschienenen Ergänzungen „Die Freiheit der Dinge“ zu Gerhard Richters Werkserie „48 Portraits“ (StrzeleckiBooks, Köln 2018). Zu dem Buch erscheint eine Vorzugsausgabe mit einer signierten Grafik von Gerhard Richter bei Provinz Editionen (provinzeditionen.de).
Auguststraße 68, 10117 Berlin