Berlin-Flaneur Schöneweide: Lohnt sich Transformart?
Zeitgenössische Kunst trifft auf knallharte Industriekultur. Das Transformart Festival erföffnete gestern seine Türen. Jährlich lädt das Transformart-Festival mit einer bundesweiten Ausschreibung Künstlerinnen und Künstler ein, sich um eine Teilnahme am letzten Wochenende vor den Sommerferien …
Veröffentlicht am 13. Juni 2019 · von Collectors Club Berlin
Zeitgenössische Kunst trifft auf knallharte Industriekultur. Das Transformart Festival erföffnete gestern seine Türen. Jährlich lädt das Transformart-Festival mit einer bundesweiten Ausschreibung Künstlerinnen und Künstler ein, sich um eine Teilnahme am letzten Wochenende vor den Sommerferien zu bewerben. Der Name „transformart“ impliziert schon einen erweiterten Kunstbegriff, bei dem bewusst Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Genres bildender und darstellender Kunst und Musik ausgelotet werden.
Ein Text von Jana Noritsch. Während unsereins wöchentlich prüft, mit welcher neuen Hard- oder Software wir uns die Arbeitsprozesse erleichtern können, verabschiedet sich Hausmeister Lemke in den Rathenauhallen langsam in den Ruhestand – vor über vierzig Jahren hatte er hier seine Lehre begonnen und blieb sein ganzes Leben.
Es ist verrückt: Immer, wenn ich Einladungen vom Industriesalon, von den Moving Poets der NOVILLA oder der Galerie Schöne Weide erhalte, poppen unmittelbar die „Arbeiterbilder“ des Fotokünstlers Georg Krause vor meinem geistigen Auge auf. Zu Beginn der Achtzigerjahre begleitete er hier die Brigade in der Wilhelminenhofstraße (Standguss des VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke BMHW) – und fotografierte mit brillantem Auslöser deren Arbeitsalltag (zu finden auf: www.georg-krause.de/portfolio/arbeit).