Yvon Chabrowski – Situated Knowledges or the Attempt of an Encounter
Die Dorothée Nilsson Gallery zeigt in der Ausstellung Situated Knowledges or the Attempt of an Encounter die preisgekrönten Video-Skulpturen LEVEL, HORIZONTAL, SWAYING und THE APPROPRIATE BODY der Künstlerin Yvon Chabrowski, die den Grenzraum der medialen Formate räumlich erfahrbar machen. In der Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen medialen Bildwelten, werden performative und dokumentarische Herangehensweisen zu einem offenen Verhandlungsraum verschränkt, der den Betrachtenden dazu einlädt, den eigenen Körper im Verhältnis zur medialen Oberfläche und körperlichen Repräsentation zu verorten.
Veröffentlicht am 9. Juni 2021 · von KUNSTLEBEN BERLIN
Die Dorothée Nilsson Gallery zeigt in der Ausstellung Situated Knowledges or the Attempt of an Encounter die preisgekrönten Video-Skulpturen LEVEL, HORIZONTAL, SWAYING und THE APPROPRIATE BODY der Künstlerin Yvon Chabrowski, die den Grenzraum der medialen Formate räumlich erfahrbar machen. In der Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen medialen Bildwelten, werden performative und dokumentarische Herangehensweisen zu einem offenen Verhandlungsraum verschränkt, der den Betrachtenden dazu einlädt, den eigenen Körper im Verhältnis zur medialen Oberfläche und körperlichen Repräsentation zu verorten.
In Anlehnung an den Essay Situated Knowledges (1988) von Donna Haraway konzipiert Yvon Chabrowski einen performativen Denkraum in dem es keinen neutralen Standpunkt ohne den eigenen Körper und schließlich der eigenen Perspektive gibt.
Haraway fragt:
How to see? Where to see from? What limits to vision? Whom to see with? Who gets to have more than one point of view? Who gets blinded? Who wears blinders? Who interprets the visual field? What other sensory powers do we wish to cultivate besides vision?
Yvon Chabrowski (lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig) untersucht das Eigenleben zirkulierender Medienbilder im Verhältnis zu unseren Körpern und transformiert diese in raumgreifende Video-Skulpturen. Sie studierte Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Timm Rautert und Florian Ebner sowie Freie Kunst an der École nationale supérieur des beaux-arts de Lyon. Sie absolvierte die Meisterklasse bei Peter Piller. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderem auf der 4. Moskau Biennale für junge Kunst (2014), der 5. Odessa Biennale (2017), dem Kunstmuseum Liechtenstein (2016) und dem Nederlands Fotomuseum in Rotterdam (2011). Chabrowski ist Preisträgerin des 7. Internationalen Marianne-Brandt-Preises (2020) und des Villa Serpentara Stipendiums der Jungen Akademie der Künste Berlin (2020). 2019 publizierte Chabrowski den Katalog Video as Sculpture im Spector Books Verlag. Ihr aktuelles Projekt BRAVE NEW BODIES wird durch das Arbeitsstipendium 2021 der Stiftung Kunstfond gefördert.
Yvon Chabrowski – Situated Knowledges or the Attempt of an Encounter