Xenopolis – Ein Blick auf die Hauptstädte
Auf der Welt gibt es zahlreiche Hauptstädte, die alle facettenreich und unterschiedlich sind. Doch kann man sich in einer solch einer Stadt wirklich heimisch fühlen? In der Austellung "Xenopolis" werden wir vielleicht eines besseren belehrt …
Auf der Welt gibt es zahlreiche Hauptstädte, die alle facettenreich und unterschiedlich sind. Doch kann man sich in einer solch einer Stadt wirklich heimisch fühlen? In der Austellung "Xenopolis" werden wir vielleicht eines besseren belehrt.
Ausgangspunkt der von Simon Njami kuratierten Ausstellung "Xenopolis" ist die Feststellung, dass in den Hauptstädten der Welt jeder ein Fremder ist. Dabei stützt sich Njami auf einen Gedanken von Roland Barthes. Der französische Philosoph postulierte in seinem Werk "Semiologie und Stadtplanung", dass die Stadt zu ihren Bewohnern spricht, dass sie lesbar ist, und eine ganz eigene Sprache hat. Njami hat diesen Gedanken gemeinsam mit sechs internationalen Künstlern aufgegriffen, ein "Labyrinth der Wahrnehmungen" konzipiert und dahingehend weiterentwickelt, dass auch die Bewohner mit ihrer Stadt kommunizieren und somit deren Sprache verändern.