Villa Heike

Sonstiges · Lichtenberg

Villa Heike, Lichtenberg, Außenansicht des mehrstöckigen Gebäudes mit Satteldach und großen Fensterreihen an der Fassade
Villa Heike

Die Villa Heike ist ein Atelier- und Bürohaus im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen. Das Gebäude wurde 1910–1911 nach Plänen der Architekten Wilhelm Verhülsdonk und Richard Lott für den Berliner Industriellen Richard Heike errichtet, dieser war Gründer und Eigentümer einer Fabrik für Fleischverarbeitungsmaschinen.

Der Baustil ist durch verschiedene Einflüsse gekennzeichnet: Elemente des Historismus finden sich im Hochparterre, in den Treppenhäusern und Wohnräumen der ehemaligen Fabrikantenwohnung. Das imposante, 9,50 m hohe Vestibül ist mit starken Anklängen an einen dorischen Tempel gestaltet und komplett mit Steinputz ausgekleidet. Besonders im Hochparterre finden sich, begünstigt durch die konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten der Stahlbetonbauweise, ungewöhnliche Bauformen mit Anklängen an Art déco und Jugendstil. Heute beherbergt die Villa Heike hauptsächlich Künstlerateliers, eine Ausstellungshalle, Werkstätten und Büros. Der Ausstellungsraum dient als vermietbare Fläche, jedoch hauptsächlich als Heimstätte für das kuratierte Programm des 2025 neu gegründeten, gemeinnützigen Kunstvereins Villa Heike e.V.

Freienwalder Str. 17, 13055 Berlin-Lichtenberg

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