Kulturhaus Schwartzsche Villa
Vom Sommersitz zum Kulturhaus: Der Bankier Carl Schwartz lässt die Villa 1895 als Sommersitz für seine Familie errichten. Nach dem Tode Schwartz‘ 1915 wird das Haus umgebaut. Seine Töchter wohnen dort mit ihren Familien und Hausangestellten, bis gegen Ende des 2. Weltkriegs die letzte Bewohnerin des Hauses stirbt. In den Nachkriegsjahren ist in der Villa erst ein Waisenhaus, danach eine Lagerhalle untergebracht. 1961 kauft das Land Berlin das Grundstück, aber erst 20 Jahre später setzt sich die Kulturinitiative Lankwitz dafür ein, dass die Villa zum Kulturhaus umgebaut wird. Weitere elf Jahre vergehen, ehe 1992 der Grundstein für den Umbau gelegt wird. Seit 1995 ist die Schwartzsche Villa endlich eine Kulturstätte – Träger ist das Bezirksamt von Steglitz-Zehlendorf.
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin
Aktuelle Ausstellungen & Events
- Jeanno Gaussi Ausstellung "Geflecht" Eröffnung 25.1.2018, 19 Uhr – 25. Januar 2018