Ori

Galerie · Neukölln

Mitten im Reuterkiez, Friedelstraße 8. Ein Ladengeschäft, in welchem früher ein Goldwarenhändler, ein Waschmaschinenreparateur, dann niemand mehr ansässig war. Vor über 5 Jahren öffnete hier das ORi seine Türen. Eine Gruppe von jungen Menschen, darunter Studierende der Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung, suchte nach eigenen Räumlichkeiten für die Einrichtung eines Fotolabor als Ort für die Präsentation ihrer Werke. Es entstand ein selbstorganisierter Projektraum, der zugleich Ausstellungsort und Ideenwerkstatt, Bar und offener Raum für künstlerische Aktivitäten, Kulturveranstaltungen und gesellschaftspolitische Diskurse ist. Das Fotolabor ist mittlerweile umgezogen und ein Großteil der GründerInnen ist nicht mehr aktiv dabei. Hinzugekommen sind viele neue Menschen, die das ORi im Kollektiv aktiv mitgestalten. Sie sind Ausdruck für die Vielfältigkeit und Wandelbarkeit eines Raumes, der allen Interessierten offen steht, egal ob sie nur kurz verweilen, ihn temporär nutzen oder langfristig mitgestalten wollen. An fünf Öffnungstage pro Woche können die monatlich wechselnden Ausstellungen besucht werden. Dazu wird ein interdisziplinäres Kulturprogramm mit Filmvorführungen, einer Lesebühne, Kunstperformances und vielem mehr geboten. Der Raum wird dafür immer wieder umgebaut und neu ausgerichtet. Das ORi versteht sich als nicht-kommerziellen und unabhängigen Ort, finanziert wird der Betrieb deshalb lediglich über Spenden und Treseneinnahmen. Der rechtliche Träger des ORis ist der gemeinnützige Verein Forum künstlerische Bildmedien e.V., die Mitarbeit im ORi geschieht ehrenamtlich. Eine fluktuierende Gruppe von 10 bis 15 Personen bildet das ORi-Kollektiv, es organisiert den Alltagsbetrieb möglichst hierarchiearm und basisdemokratisch.
Friedelstraße 8, 12047 Berlin

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