Martin-Gropius-Bau

Galerie · Kreuzberg

Konzipiert als Kunstgewerbemuseum beherbergte das Gebäude nach dem Ersten Weltkrieg das Museum für Vor- und Frühgeschichte, sowie die Ostasiatische Kunstsammlung. Wegen der großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg plante man den Abriss der Ruine. Die Intervention von Walter Gropius stoppte das Vorhaben und führte schließlich dazu, dass das Gebäude 1966 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Wiederaufbau begann 1978 unter Leitung der Architekten Winnetou Kampmann und Ute Weström. Noch während der Bauarbeiten fand 1981 die Einweihung des Hauses mit einer Schinkel-Ausstellung statt. Da die Berliner Mauer direkt vor dem Hauptportal verlief, wurde der Zugang auf die Rückseite verlegt. Weitere bauliche Maßnahmen mit Bundesmitteln erfolgten zwischen 1998 und 2000, wobei die ursprüngliche Eingangssituation auf der Nordseite wiederhergestellt wurde. Außerdem erhielt das Gebäude eine Klimaanlage. Die Planung des Umbaus lag in den Händen der Architektengemeinschaft Hilmer & Sattler und Albrecht sowie Volkhausen und Lubkoll.Bereits 1999 ist das Haus mit einer Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wieder eröffnet worden. Seither werden auch architekturhistorische Führungen im Haus angeboten.
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

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