KAHO. Raum für Kultur
Erbaut 1948/1949 als „Dramatisches Theater Karlshorst“ war das KAHO ab Inbetriebnahme bis 1963 als Haus der Offiziere nur den sowjetischen Militärangehörigen und Zivilangestellten zugänglich, da es sich innerhalb der sowjetischen Sperrzone befand, die die Berliner:innen als „verbotene Stadt“ bezeichneten. Diese wurde 1963 aufgehoben, sodass das Theater dann auch für die ganze Bevölkerung offen war und für Jugendweihen, Konzerte, Theater- und Kinovorführungen genutzt wurde. Der Theaterkomplex ging 1994 in den Besitz der Wohnungsbaugesellschaft Lichtenberg mbH über, die heute Teil der HOWOGE ist. Das Gebäude wurde weiter kulturell genutzt, bis der Theaterbetrieb 2007 eingestellt wurde. 2018 übertrug die HOWOGE den Gebäudekomplex an die von ihr errichtete Stiftung Stadtkultur, die das Gebäude ab 2022 umbauen und ab voraussichtlich 2025 als multifunktionaler Veranstaltungsort nutzen will.
Treskowallee 109, 10318 Berlin-Karlshorst
Aktuelle Ausstellungen & Events
- Die Choreografin Antonia Baehr und die Künstlerin und Filmemacherin Lucile Desamory adaptieren für das KAHO die Produkti – 25. November 2021
- Zwei Menschen mit ähnlichen Erfahrungen: Flucht der Eltern aus der ehem. – 5. Oktober 2021
- Work of Act Asingeline – 2. Oktober 2021
- Das Berliner Kollektiv hannsjana geht im ehemaligen Theater Karlshorst auf Spurensuche. – 30. September 2021
- Der Kurzfilm „Kinder“ (2021, 20 Min.) der Berliner Künstlerin Marlies Pahlenberg versammelt Portraits von Menschen, die – 29. September 2021
- Das Kollektiv Mobile Albania räumt in Lichtenberg auf. – 25. September 2021