Jüdisches Museum Berlin

Museum · Kreuzberg

Jüdisches Museum Berlin, Kreuzberg, Außenansicht, barockes Kollegienhaus mit rotem Ziegeldach und Flaggen neben moderner Fassade aus Metall
Foto: Jüdisches Museum Berlin

Zickzackförmiger Libeskind-Bau mit neu gestalteter Dauerausstellung zu jüdischer Geschichte, Kultur und Gegenwart in Deutschland.

Das Jüdische Museum Berlin ist Europas größtes Jüdisches Museum. Der zickzackförmige Museumsbau von Daniel Libeskind übersetzt deutsch-jüdische Geschichte in eine eindrucksvolle architektonische Formensprache. Das Herzstück des Museums, die Dauerausstellung, hat im August 2020 nach zweijährigem Umbau neu eröffnet. Mit veränderten Schwerpunkten und neuer Szenografie vermittelt sie jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart in Deutschland. Der chronologische Rundgang wird von Einblicken ergänzt, die sich aus jüdischer Perspektive vielfältigen Themen nähern. Gibt es eine spezifisch jüdische Kunst? Welchen Klang hat das Judentum? Neben Original-Objekten ist eine Vielfalt an audiovisuellen Medien, Virtual Reality, Kunst-Installationen, interaktiven Spielen und Hands-on-Stationen zu sehen.

Geschichte

Noch in der Zeit vor dem Mauerfall 1989 kamen im Westteil Berlins Überlegungen auf, ein Jüdisches Museum zu gründen. Der Weg von dieser Idee bis zur Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin im Jahr 2001 war lang und von Kontroversen geprägt. Die Auseinandersetzungen spiegeln auch, wie sich die Wahrnehmung jüdischer Geschichte vor dem Hintergrund der Schoa wandelte. Idee, Gründung und Eröffnung unseres Museums gingen maßgeblich auf die politische Initiative und das Engagement einzelner Personen zurück. Viele Stifter*innen und Spender*innen trugen zum Aufbau der Sammlung bei.

Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin

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