Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Museum · Tiergarten

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin knüpft zeitlich an die Sammlungsbestände der Neuen Nationalgalerie an und zeichnet die vielfältigen Entwicklungen in der Kunst seit 1960 bis in die Gegenwart nach. Trotz der großzügigen Räumlichkeiten ist es nicht möglich, alle Werke des Hauses zu zeigen. Die reichen Bestände der Sammlung werden deshalb in wechselnden, thematischen Ausstellungen präsentiert. Der Zusatz "Museum für Gegenwart" spielt auf die 1919 im Kronprinzen-Palais eröffnete und 1937 von den Nationalsozialisten geschlossene Dependance der Nationalgalerie für zeitgenössische Kunst an. Im Jahr 2002 konnten die Bestände des Hamburger Bahnhofs durch den Erwerb der Studiensammlung zur Konzeptkunst und Arte povera von Egidio Marzona wesentlich erweitert werden Mit der 2005 vom Verein der Freunde der Nationalgalerie gegründeten "Stiftung für zeitgenössische Kunst" konnten für die Sammlung der Nationalgalerie Arbeiten konzeptueller Strömungen der Kunst nach 1980 verstärkt erworben werden. Als Dauerleihgabe kam im Jahr 2004 die Friedrich Christian Flick Collection in den Hamburger Bahnhof. Seit dem Vermächtnis des Konsuls und Bankiers Joachim Heinrich Wilhelm Wagener, mit dem er 1861 den künstlerischen Grundstock der Nationalgalerie stiftete, hat keine Einzelperson der Nationalgalerie eine derart große Schenkung zukommen lassen.
Invalidenstraße 50–51, 10557 Berlin

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