Bernhard-Heiliger-Stiftung

Sammlung · Zehlendorf

Bernhard-Heiliger-Stiftung
Bernhard Heiliger bezieht 1949 den Ostflügel des ehemaligen Staatsateliers Arno Breker. Er wird bis zu seinem Tod 1995 hier leben und arbeiten. Seine Plastiken stellt er auf dem von ihm gemieteten Nachbargrundstück auf, dem heutigen Skulpturengarten des Kunsthaus Dahlem. Ein Jahr nach dem Tod des Künstlers, am 25. Oktober 1996 gründet Sabine Wellmann-Heiliger zusammen mit den Kindern Bernhard Heiligers, die Bernhard-Heiliger-Stiftung , die Ihren Sitz im ehemaligen Atelier Bernhard Heiligers bezieht. Die Flächen im ehemaligen Staatsatelier Arno Breker werden seit 1949 außer von Bernhard Heiliger von verschiedenen Künstlern genutzt. 1966/67 wird auf dem Baugrund für Arno Brekers Wohnhaus das Brücke Museum errichtet, 1971/72 wird das große Mittelatelier im Staatsatelier in 8 Atelier-Appartements auf zwei Ebenen aufgeteilt. Im Jahr 2013 fasste der Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses den Beschluss, den gesamten Atelierkomplex einer Tochtergesellschaft der Bernhard-Heiliger-Stiftung zu übertragen, nachdem 2010 seitens des Senats beschlossen wurde, das Gebäude denkmalgerecht zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach einem im Abgeordnetenhaus abgestimmten Konzept wurden die Gebäude 2014/ 2015 für rund 1,2 Millionen Euro durch das Land Berlin saniert und im Juni 2015 als Museum „Kunsthaus Dahlem“ wieder eröffnet. Das Kunsthaus Dahlem widmet sich schwerpunktmäßig der Kunst nach 1945. Die Gebäude auf dem Gelände sind von einem großen naturbelassenen Garten umgeben. Darin befinden sich 18 abstrakte Skulpturen von Heiliger, die aus Zement, Metall oder Kunststoff bestehen.
Käuzchensteig 8, 14195 Berlin

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