NACKT – Galerie Deschler Berlin
In einem Raum voller Blickrichtungen enthüllen sich Körper als Stimmen der Freiheit – nackte Präsenz, roh und ungeschminkt, im Spannungsfeld zwischen Lust und Emanzipation. Bei der Ausstellung NACKT öffnet die Galerie Deschler mit Blick auf …
In einem Raum voller Blickrichtungen enthüllen sich Körper als Stimmen der Freiheit – nackte Präsenz, roh und ungeschminkt, im Spannungsfeld zwischen Lust und Emanzipation. Bei der Ausstellung NACKT öffnet die Galerie Deschler mit Blick auf ihr 30‑jähriges Bestehen das Kapitel ihrer Avantgarde‑Geschichte neu. Im Zentrum: Werke von Ikonen der „Jungen Wilden“, die in den 1970ern und 80ern den Akt zum Symbol für künstlerische Selbstbestimmung machten.
Zum 30-jährigen Bestehen zeigt die Galerie Deschler Berlin ab dem 21. November 2025 die Ausstellung „NACKT“ mit Werken von Rainer Fetting, Elvira Bach, Luciano Castelli und Salomé – zentrale Figuren der „Jungen Wilden“ und Umkreis.
Im Fokus stehen frühe erotische Akte aus den 1970er- und 1980er-Jahren, Sinnbilder für sexuelle Selbstbestimmung und künstlerische Freiheit. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die Gegenüberstellung von Fettings „Figur an der Mauer“ (1987) mit seiner Skulptur „Die Drehung“, welche die Körperhaltung der Figur im Gemälde aufgreift.
Parallel erinnert die „Blaue Serie“ des 2024 verstorbenen Gerhard Kehl im Basement an die Galerieeröffnung am 16. Dezember 1995 – eine Hommage an drei Jahrzehnte mutiger und innovativer Galeriearbeit.