Galerie Benhadj & Djilali - Adrian Sierra Garcia
Unter dem Titel One Day Berlin schafft Adrian Sierra Garcia eine Reihe von Werken, die durch die neu errichtete, die USA und Mexiko trennende Mauer inspiriert sind. One Day Berlin erfolgt auf Einladung von Yasmine …
Unter dem Titel One Day Berlin schafft Adrian Sierra Garcia eine Reihe von Werken, die durch die neu errichtete, die USA und Mexiko trennende Mauer inspiriert sind. One Day Berlin erfolgt auf Einladung von Yasmine BenhadjDjilali, Architektin, Kuratorin und Eigentümerin der Galerie Benhadj & Djilali, und umfasst eine Reihe dynamischer, licht- und klangbasierter Umgebungen innerhalb der Galerieräume sowie Interventionen im Stadtraum.
Adrian Sierra Garcia wuchs im mexikanischen Grenzort Tijuana und in Los Angeles auf und wohnte viele Jahre in Paris. Vor diesem transnationalen Hintergrund entwickelte er eine besondere Perspektive auf und ein tiefes Verständnis für die Notwendigkeit, Menschen mit ihrer Umgebung und verschiedene Kulturen untereinander zu verbinden.
https://youtu.be/mf2h2EOqXsQ
Mit One Day Berlin greift Adrian Sierra Garcia in die Art und Weise ein, wie wir Zeit und Raum wahrnehmen, und legt Verbindungen zu den lebensbedrohlichen Herausforderungen, mit denen sich Menschen konfrontiert sehen, wenn sie “La linea” – die Grenze zwischen Mexiko und den USA – überschreiten. Das Besetzen einer Fassade, eines Gebäuderaums mit einem allgegenwärtigen Fremdkörper verweist auf den brutalen und erdrückenden Charakter der Mauer, der weit über deren Physis hinausreicht. Adrian Sierra Garcias Arbeit ist eine Hommage an jene Menschen, deren Leben durch den ‘Eisenen Vorhang’ zwischen den beiden Staaten einschneidend betroffen ist. Zugleich zielt One Day Berlin darauf ab, die Öffentlichkeit für die Gräueltaten zu sensibilieren, die sich entlang der gefährlichen Grenze ereignen. Während seiner Laufzeit umfasst das Projekt Podiumsdiskussionen sowie site-spezifische Kunstveranstaltungen sowohl in der Galerie als auch im öffentlichen Raum.