Bleib informiert mit Kunstleben Berlin – 14. April 2020
Lockdown Woche vier. Die Ostertage liegen hinter uns und die Sehnsucht nach Normalität kriecht aus verschlossenen Türen. Wie lange wir darauf warten müssen, bis die Türen der Galerien, Museen, Kinos, Theater, Schauspielhäuser, Kunstmessen und Ateliers …
Lockdown Woche vier. Die Ostertage liegen hinter uns und die Sehnsucht nach Normalität kriecht aus verschlossenen Türen. Wie lange wir darauf warten müssen, bis die Türen der Galerien, Museen, Kinos, Theater, Schauspielhäuser, Kunstmessen und Ateliers wieder geöffnet werden, weiß keiner so richtig. Morgen berät die Bundesregierung über erste, mögliche Lockerungsmaßnahmen.
Viele Künstler*innen und Kulturschaffende haben bisher versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Im Grunde mache sie das, was sie am besten können: kreativ sein. Das hat natürlich seine Grenzen, denn ein Live-Klavierspiel auf Twitter ist halt kein Klavierkonzert in der Philharmonie. Und doch glaube ich, dass zum Beispiel Künstler wie Igor Levit, der heute Abend um 19 Uhr das 34. Mal an seinem Klavier sitzen wird, um uns mit der Musik von Beethoven, Liszt oder Schubert zu verzaubern, einen unglaublich großen Beitrag dazu leisten, dass Kunst und Kultur in diesen Tagen lebendig bleiben. Möglichweise erreicht er sogar ein ganz neues Publikum, Menschen, die vor Corona nie auf die Idee gekommen wären, in ein Konzert zu gehen. Twitter: @igorpianist